1Wohin wollt ihr in jenen Tagen fliehen und wie euch retten, wenn er über euch ein schmerzhaft Feuer bringt? Werdet ihr nicht erschrecken und euch fürchten, wenn er sein Wort euch entgegenschleudert?
2Alle Leuchten werden von großer Furcht erschüttert, und die ganze Erde wird erschrecken, zittern und zagen.
3Alle Engel vollziehen dann ihren Befehl und suchen sich vor der Gegenwart der großen Herrlichkeit zu verstecken. Und die Kinder der Erde zittern und beben; aber ihr Sünder werdet für ewig verflucht und werdet keinen Frieden haben.
4Fürchtet euch nicht, ihr Seelen der Gerechten! Seid voll Hoffnung ihr, die ihr in Gerechtigkeit starbet!
5Trauert nicht, wenn eure Seele in Trübsal zur Unterwelt hinabfährt und euer Leib in eurem Leben nichts eurer Tugend Entsprechendes erhielt! Aber wartet nur den Tag des Gerichtes über die Sünder ab und den Tag der Verfluchung und Bestrafung!
6Wenn ihr sterbet, so sagen die Sünder von euch: „Geradeso, wie wir sterben, so sterben auch die Gerechten. Was nützten ihnen ihre Werke?
7Fürwahr, wie wir, so sterben auch sie in Kummer und Finsternis. Was haben sie vor uns voraus? Von jetzt an sind wir ihnen gleich.
8Was werden sie erhalten und was werden sie in Ewigkeit schauen? Fürwahr, sie sind gestorben und schauen von jetzt an auf ewig kein Licht mehr.“
9Ich sage euch, ihr Sünder: Ihr begnüget euch damit, zu essen und zu trinken, zu rauben und zu sündigen und Menschen nackt auszuziehen, Vermögen zu erwerben und herrliche Tage zu sehen.
10Habt ihr gesehen, wie das Ende der Gerechten war, daß keinerlei Gewalttätigkeit an ihnen bis zu ihrem Tod erfunden ward?
11„Sie gingen unter und wurden, als ob sie nicht gewesen, und ihre Geister stiegen in Trübsal zur Unterwelt.“